Bettwanze

Bettwanze – Cimex lectularius

Seit zirka 15 Jahren erfolgt ein starker Anstieg der Bettwanzen unter anderem in Europa, Nordamerika und Australien. In den Nicht – Industrieländern blieben Bettwanzen während des gesamten 20. Jahrhunderts häufig. Bettwanzen können nicht fliegen und müssen daher entweder kriechen oder sich mitnehmen lassen. Meist werden sie mit der Kleidung, oder häufig Gepäck, Möbeln, Bücher und anderen Gegenständen verschleppt, in denen sie sich versteckt haben. Da sie die Fähigkeit haben viele Monate ohne Nahrung auszukommen verbessert das ihre Chancen solche Transporte zu überleben.

Die erwachsenen Wanzen werden 4-5mm groß, haben eine ovale Form, sind stark abgeflacht, die Beine sind gut sichtbar, und sie sind flügellos und rot-braun gefärbt. An der Unterseite des Kopfes befindet sich der ausklappbare Stechrüssel. Das Weibchen legt 300 Eier in Raten von 10 – 50 Stück in einem Zeitraum von 2 Monaten. Die Eier werden in der Nähe des Wirts (Menschen) in Ritzen und Fugen festgeklebt. Die Entwicklung dauert 3 Monate und die Lebenserwartung ist ca. 1 Jahr. Das Auffinden des Wirts erfolgt über dessen Körperwärme. Bettwanzen sind nachtaktiv und sitzen tagsüber z. B. in Fugen und Möbeln, hinter Bildern, losen Tapeten, Fußleisten, Lattenrost. Bettwanzen übertragen seltene Krankheitserreger. Der schmerzfreie Stich kann Hautreaktionen von Quaddel Bildung bis zur Entzündung hervorrufen. Massenbefall ist aufgrund eines stinkenden Sekrets riechbar (Stinkdrüse).

Bei Bettwanzen Befall ist es wichtig rasch zu handeln um ein weiteres Ausbreiten der Bettwanzen zu verhindern. Je mehr Zeit vergeht desto mehr verschleppen man sich und die Bekämpfung wird immer langwieriger.

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