Schwarzgraue Wegameise

Die Schwarzgraue Wegameise – Lasius Niger

Die Schwarzgraue Wegameise, die in Europa weit verbreitet ist gehört zu den wenigen Ameisenarten, die im menschlichen Umfeld schädlich werde und gehören zu den staatenbildenden Insekten. Die Nester enthalten Arbeiterinnen, eine Königin sowie eine Brut (Eier, Larven und Puppen). Sie sind 3 – 5mm lang und schwarzbraun gefärbt. Sie besitzen keinen Stachel, jedoch bei Gefahr verspritzen sie eine ameisensäurehaltige Flüssigkeit.

Sie legen ihre Nester in Sandböden mit geringer Vegetation in der Erde an. Auf feuchten Böden mit reicher Vegetation werden Erdhügel errichtet, die bis über die Grasdecke reichen. Flache Steine, Terrassenplatten und dergleichen werden bevorzugt, da sie Schutz vor Nässe bieten, sich tagsüber durch die Sonne aufwärmen und nachts diese Wärme abgeben. Durch die Anlage der Nester unter Gehwegplatten und Steinen kommt es stellenweise zu einer Absenkung des Untergrundes. Die Wegameisen leben in zum Teil weit verzweigten Nestsystem, die durch vertikale und horizontale Gangsysteme miteinander verbunden sind. Sie Wegameise wandert nur auf der Nahrungssuche in Gebäude ein. Die Nester liegen im Umkreis der Häuser im Außenbereich. Während sich die Arbeiterinnen im Freien vor allem von Honigtau ernähren, suchen sie innerhalb von Gebäuden zuckerhaltige Produkte wie Marmelade, Fruchtsäfte, Honig und dergleichen. Die Wege zu den Futterquellen werden von den Arbeiterinnen mit Spurpheromonen gekennzeichnet.

In Lebensmittel verarbeitenden Betrieben sowie im Gaststättengewerbe kann die Art aufgrund der Kontamination von Nahrungsmitteln mit human pathogenen Keimen schädlich werden. Durch die von den Ameisen abgegebenen Sekrete, vor allem Ameisensäure, kann es eventuell zu Hautreizungen kommen.

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