Gegen Motten

Schlupfwespen (Trichogramma) gegen Kleider- und Lebensmittelmotten

Die Schlupfwespen sind 0,3-0,4 mm lang – also so groß wie dieser Punkt . ! 1000 Trichogramma (luftgetrocknet) wiegen etwa 0,002 g. Sie legen ihre Eier in die Eier der Motten und töten diese ab. Aus dem Mottenei kommt nach 8-10 Tagen eine neue, kleine Schlupfwespe. Mottenlarven, die in verpackte Produkte eindringen, entwickeln sich so erst gar nicht. Unbefallene Ware wird geschützt. Bekämpfung von Motten in Schüttgut oder Säcken ist nicht möglich. Die Schlupfwespen können ausschließlich durch Motteneier überleben, d. h. wenn es keine Motten mehr gibt, gibt es auch keine Wespen mehr. Die Wespen selber fressen nicht. Trichogramma evanescens ist in Europa einheimisch. Die Lebenszeit dieser Tiere beträgt bei Zimmertemperatur ca. 6 Tage.

Verpackungseinheit:

Pappkarte mit 3000 Schlupfwespen, die bei Zimmertemperatur über einen Zeitraum von 21 Tagen schlüpfen.

Aufwandmenge:

Hochregale: an jeden Regalständer 2 Karten, eine im untersten Fach, eine in ca. 2 m Höhe (so hoch wie man kommt).

Anwendung:

Die Schlupfwespen müssen nach dem Kauf sofort an die „Stätte ihres Wirkens“ kommen, d.h. in den Vorratsschrank oder auf das Regal, in dem sich Getreideprodukte, Gewürze etc. befinden. Sie können höchstens für 24 Stunden im Kühlschrank zwischengelagert werden. Das bedeutet sie können nicht „auf Vorrat“ gekauft, sondern müssen immer frisch geliefert werden. Die Karten werden so ausgelegt, dass sie direkten Kontakt zum Regal haben. ACHTUNG: Die Kärtchen brauchen nicht geöffnet zu werden!

Jetzt kostenlos anfragen

Ihr Name

Telefonnummer*

E-Mail*

Nachricht

Schädlinge im Unternehmen?

– Diskrete Beratung & Ausführung
– Meisterbetrieb mit Auszeichnung
– Zufriedene Kunden österreichweit
– Fachkräfte in ständiger Weiterbildung
– HACCP-Kontrolle

Mehlmottenschlupfwespe (Habrobracon) gegen Lebensmittelmottenlarven

Die Mehlmottenschlupfwespe tötet die Larven aller vorratsschädlichen Zünslermotten ab, indem sie Ihre Eier auf den Mottenlarven ablegen. Diese Schlupfwespen erkennen die Mottenlarven an ihren Gespinsten. Sie folgen ihnen in kleinste Ritzen und Spalten. Auch überwinternde Larven werden parasitiert. Die Eiablage beginnt bei 16°C und endet bei 44 °C. Auch diese Wespen fressen selber nicht. Besonders wirksam ist diese Art in geschütteten Gütern, wenn bereits befallene Ware eingelagert wird, und zur Bekämpfung eines bereits etablierten Befalls. Habrobracon hebetor ist in Europa einheimisch. 100 Mehlmottenschlupfwespen wiegen etwa 0,015 g. Die Lebenszeit beträgt bei Zimmertemperatur ca. 14 Tage.

Verpackungseinheit:

25 Brackwespen/Karton. Bei Zimmertemperatur schlüpfen die Nützlinge kontinuierlich über 21 Tage.

Aufwandmenge:

6 Karten/ 100 m2

Anwendung:

Mehlmottenschlupfwespen können fliegen und müssen daher nicht in unmittelbarer Nähe der befallenen Ware ausgelegt werden.

Lagererzwespe

Mit Larven der Schädlinge befallene Getreidekörner werden von der Lagererzwespe (Lariophagus distinguendus) aufgespürt und parasitiert. Es werden Larven von Korn-und Reiskäfer (Sitophilus spp.), Brotkäfer (Stegobium paniceum) sowie Getreidekapuziner (Rhyzoperta dominica) abgetötet.

Lagererzwesepen können auch gegen Getreidemotten (Sitotroga cerealella) eingesetzt werden.

Anwendung:

Leerraum: 1 Einheit/100 m2 bei Temp. ab 15 °C. Wiederholung nach 14 Tagen Getreidelager: 1 Einheit/25 m2 und Meter Tiefe bei Temp. ab 15 °C. Erste Behandlung 2-4 Wochen nach Getreideeinlagerung. Wiederholung nach 14 Tagen. Im Frühjahr darauf erneute Behandlung ab Temp. > 15 °C.