Getreideplattkäfer

Getreideplattkäfer – Oryzaephilus surinamensis

Die Käfer stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wurden aber durch den Handel mit Gütern weltweit verbreitet und sind heute ein typischer Getreideschädling. Die erwachsenen Käfer erreichen eine Größe von bis zu 3mm, die Larven bis zu 5mm. Die Käfer sind dunkelbraun und sehr flach. Besonders auffällig sind das Halsschild, das an der Seite mehrere deutliche Zacken aufweist, sowie der Längsleisten auf der Oberfläche. Die Antennenglieder gleichen einer Perlenkette, wobei die vordersten 3 vergrößert sind. Die Käfer sind flugfähig uns sehr agil. Sie legen mittels einer langen Legeröhre ihre Eier einzeln oder in kleinen Gruppen in geeignetes Nährsubstrat z. B. Mehl. Pro Weibchen werden ca. 500 Eier abgelegt. Eine Überwinterung ist in ungeheizten Räumen möglich, aber nicht im Freiland. Die Lebensdauer der Käfer kann bei niedrigen Temperaturen bis zu 3 Jahren betragen.

Diese Käfer Art verursacht Schäden an Getreideprodukten, Müsli, Keksen und anderen kohlenhydrathaltigen Produkten. Auch schädigen sie ölhaltige Samen wie Erdnüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Raps. Der Getreideplattkäfer befällt in Mühlen oder Lagern hauptsächlich Bruchgetreide oder solches, das von anderen Schädlingen bereits vorgeschädigt ist. Bei einem starken Befall wird das Nährsubstrat durch Stoffwechselwasser feucht, und Pilze sowie Mikroorganismen siedeln sich an. Es gibt kein typisches Fraßbild, die befallene Ware ist durchsetzt von Mehlstaub und Kotpartikel.

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