Kornkäfer

Kornkäfer – Sitophilus granarius

Der Kornkäfer stammt ursprünglich aus Vorderasien und Indien, mit dem Getreide ist er später nach Afrika und Europa verschleppt worden. Die Art hat sich weltweit besonders in den gemäßigten Breiten zu einen gefährlich Schädling entwickelt. Der flugunfähige Kornkäfer hat eine langovale Form. Der Kopf ist rüsselartig ausgezogen und nach untern gebogen. Auch der Rüsselbasis sitzen die geknieten Antennen. Auf dem Halsschild sind lang gezogene, tiefe Grubenpunkte. Der mittel bis schwarzbraune gefärbte Käfer wir mit Rüssel 4 – 5cm lang. Der Käfer frisst ein Loch in die Samenschale des Getreides, deponiert dort sein Ei und verschmiert das Loch wieder, sodass äußerlich kaum etwas zu sehen ist. Sie legen 200 – 300 Eier.

Da die Käfer nicht fliegen können ist ihre Ausbreitung nur durch befallenes Getreide bzw. durch Verunreinigungen in Erntemaschinen, Trabsportbändern sowie Getreideverarbeitungsmaschinen möglich. Der Käfer befällt praktisch alle Getreidesorten. Die Entwicklung der Kornkäfer erfolgt in ganzen Getreidekörnern (die Larven braucht zum Fressen ein Widerlager), die vollständig ausgehöhlt werden. Bei starkem Befall kommt es durch die Abgabe von Stoffwechselwasser im lagernden Getreide zu erhöhter Feuchtigkeit, die zu einer Entwicklung von Mikroorganismen (Pilzen, Bakterien und Milben) und damit zu einer starken Temperaturerhöhung führt. Befallenes Getreide ist aufgrund der Extremente, Larvenhäute und Käferreste sowie der Kontamination mit Fäulnisbakterien, Milben und Schimmelpilzen weder für den menschlichen Genuss noch als Tierfutter geeignet.

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