Messingkäfer

Messingkäfer – Niptus Hololeucus

Der Messingkäfer ist in Europa weit verbreitet und tritt in Häusern vor allem in Zwischendecken und Hohlräumen unter den Fußböden auf, die mit pflanzlichen Dämmermaterial gefüllt sind, sowie in feuchten Kellern. Die erwachsenen Käfer erreichen eine Größe von ca. 5mm, die Larven eine Größe von bis zum 7mm. Wie der Buckelkäfer haben die Tiere eine sehr gedrungene Gestalt mit langen Beinen und Antennen. Der gesamte Körper ist stark mit goldenen/messingfarbenen Haaren besetzt, so dass er metallisch schimmert. Die Larven sind weißlich-beige und engerlingsförmig. Die Käfer stammen ursprünglich aus Südosteuropa, wurden aber weiter verschleppt.

Der Messingkäfer ist ein typischer Schädling in alten Gebäuden, die ursprünglich landwirtschaftlich genutzt wurden, wobei der Befall meist von den Bereichen ausgeht, die früher als Getreidespeicher oder Strohlager genutzt wurden. Käfer und Larven verursachen Schäden an z.B. Getreide und Getreideerzeugnissen, pflanzliche Drogen, tierische Stoffe, Textilien und Füllmaterial in Zwischendecken. Mäuse und Rattenkot kann ebenfalls als Nahrung dienen.

Während die in Zwischendecken und Fehlböden versteckt lebenden Larven in der Regel nicht gesehen werden, wandern die Käfer besonders im Sommer und Herbst (bei zentral beheizten Räumen bis Jänner) aktiv in den Wohnbereich ein und können dort Fraß Schäden an Materialien organischen Ursprungs verursachen. Bei Massenbefall können die Käfer zu hohen psychischen Belastungen der Hausbewohner führen.

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