Pharaoameise

Pharaoameise – Monomorium Pharaonis

Die Pharaoameise gehört zu den staatenbildenden Insekten. Die Nester enthalten Arbeiterinnen, Königinnen, zeitweilig Männchen sowie die Brut (Eier, Larven, und Puppen). Die ursprüngliche Heimat der Pharaoameise liegt in Indien. Durch den Handel wurde sie weltweit verschleppt. Da die Art auf hohe Temperaturen und Feuchtigkeit angewiesen ist, kann sie sich in Mitteleuropa nur kontinuierlich geheizten Räumlichkeiten ansiedeln und vermehren. Man findet sie in Großküchen, Bäckereien, Restaurants, Kantinen, Krankenhäuser, in der Lebensmittelproduktion, in Gewächshäusern, Hallenschwimmbädern und Zoogeschäften. Die Nester werden gerne in der Nähe von Warmwasserleitungen in der Wand angelegt, hier sorgt Kondenswasser für die optimale Feuchtigkeit.

Außerhalb von Gebäuden erfolgt die Verbreitung meist passiv mit Ware. Innerhalb eines Gebäudes nutzen die Tiere oft Versorgungskanäle zur Ausbreitung. Da in einem Nest bis zu mehrere hundert Königinnen und etliche 100 000 Arbeiterinnen sein können, liegt innerhalb einer Kolonie ein enormes Vermehrungspotenzial. Sie bevorzugen eiweißhaltige Nahrung (tote Insekten sowie Fleisch, Wurstwaren, Käse und Erdnussbutter). Auch werden Abfallbehälter aufgesucht und somit kommt es zur Keimverschleppung auf Lebensmittel was zur Magendarminfektion führen kann. Besonders gesundheitsgefährdend in Krankenhäuser da sie die Patienten durch Bisse peinigen besonders bei Kindern und Säuglinge und Sterilgut kontaminieren können.

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