Reiskäfer

Reiskäfer – Sitophilus oryzae

Der Reiskäfer ist weltweit verbreitet und in vielen Ländern einer der bedeutendsten Schädlinge an lagerndem Getreide. Neben Getreidespeichern werden Mühlenbetriebe, Saatgut und Futtermittelhandlungen, Lebensmittel verarbeitende Betriebe und Zoohandlungen befallen. Sie haben eine Größe von 2-3mm sind mittel bis schwarzbraun gefärbt, haben eine langovale Körperform und sind am Vorderende des Kopfes gekniete Fühler und einen rüsselförmigen Fortsatz gekennzeichnet. In der Mitte des Halsschildes befindet sich in der Regel eine strichförmige punktfreie Zone. Auf den mattbraunen Flügeldecken sind im Schulterbereich und am Hinter ende jeweils zwei rötliche Flecken sichtbar.

Der Reiskäfer kann fliegen. In Weizen und Reis kann sich wie beim Kornkäfer jeweils nur eine Larve pro Korn entwickeln, in den größeren Maiskörnern können auch mehrere Larven pro Korn gefunden werden. Die Larven benötigen zur Entwicklung mindestens 13,5% Substratfeuchte. Die Entwicklung dauert unter günstigen Temperaturen ca ein Monat und kann bei niedrigen Temperaturen mehrere Monate betragen. Die Käfer sterben bei 0 Grad rasch ab. In den letzten Jahrzehnten wurde seine Einbürgerung durch veränderte Lieferbedingungen mit gleichbleibenden Temperaturen begünstigt, so dass der Reiskäfer inzwischen große wirtschaftliche Schäden verursacht. Die Käfer befallen praktisch alle Getreidesorten. Die Ausbreitung erfolgt sowohl durch befallenes Getreide und über Verunreinigungen in Erntemaschinen, Transportbänden und Maschinen zur Getreideverarbeitung als auch aktiv durch Flug.

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