Silberfischchen

Silberfischchen – Lepisma saccarina

Sie sind weltweit verbreitet und haben eine stromlinienförmigen, perlmuttartig geschuppten Körper und 3 lange, borstenförmige Fortsätze am Körperende. Die erwachsenen Tiere werden 8 -10 mm lang. Am Kopf befindet sich ein peitschenartiger Fühler. Sie sind flügellos und im Gegensatz zu den eigentlichen Insekten häuten sich auch die erwachsenen Tiere. Silberfischchen leben bis zu drei Jahren. Die Weibchen legen pro Tag 1 – 3 Eier in Ritzen und Spalten ab. Bei günstigen Bedingungen oberhalb von 20 Grad beträgt die Entwicklung 3 – 4 Monate und kann sich bei niedrigen Temperaturen auf mehr als 2 Jahre verlängern.

Silberfischchen sind nachtaktiv und leben in Gebäuden an feuchten, warmen und dunklen Orten bevorzugt in Küchen, Toiletten, Bädern und feuchten Kellern. Sie ernähren sich von stärke und zuckerhaltigen Produkten wie Mehl, Grieß, Teigwaren und Zucker. Trockene Fleischreste aber auch tote Artgenossen werden ebenfalls aufgenommen. Im Freien wird die Art in Vogelnester angetroffen. In Wohnungen werden Silberfischchen meist als lästig empfunden. Bei starkem Befall kann es an dünnen, weichen Materialien (z.B. Papier) zu Lochfraß kommen. Tapeten, Bucheinbände, Bilder, Akten, gestärkte Textilien können gelbe Verfärbungen der Oberfläche und Exkremente beschädigt werden. Auf der Suche nach geeigneten Futterquellen unternehmen Silberfischchen durchaus größere Wanderungen und können mehrere Wochen ohne Wasser unter Futter überleben. Die Tiere werden nicht selten mit Verpackungen aus befallenen Objekten in Häuser eingeschleppt.

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